Über Gabriele Martin

Gabriele Martin, staatl. geprüfte Podologin
Gabriele Martin, staatl. geprüfte Podologin

Nach 20-jähriger Tätigkeit als Kundenberaterin bei mehreren gesetzlichen Krankenkassen verspürte ich den Drang nochmals etwas Neues zu beginnen und eine Teilzeitausbildung zur Podologin zu absolvieren.

Im April 2015 habe ich an der med. Akademie GIS/Schule für Podologie in Baden-Baden erfolgreich meine staatliche Prüfung abgelegt.

Seit Dezember 2013 habe ich in Tuttlingen eine eigene Praxis eröffnet - zunächst als Fusspflegerin und seit April 2015 als Podologin.

Welche Behandlungsmethoden umfasst das Tätigkeitsfeld des Podologen?

  • Nagelbehandlungen: Richtiges Schneiden der Nägel, Behandlung eingerollter und eingewachsener Nägel von Nagelmykosen oder verdickten Nägeln
  • Hyperkeratosenbehandlungen: Abtragen übermäßiger Hornhaut und Schwielen
  • Behandlung von Clavi und Verrucae: Fachgerechtes Entfernen und Behandeln von Hühneraugen und Warzen
  • Druck- und Reibungsschutz: Maßnahmen zur Entlastung schmerzhafter Stellen
  • Orthonyxie: Anfertigung spezieller Nagelspangen bei eingewachsenen Nägeln
  • Orthesentechnik: Anfertigen von langlebigen Druckentlastungen
  • Nagelprothetik: Künstlicher Nagelersatz
  • Fuß- und Unterschenkel-Massage: Als therapeutische Maßnahme oder zur Steigerung des Wohlbefinden

Medizinische Fußpfleger / Podologen oder kosmetische Fußpfleger? Was ist der Unterschied zwischen kosmetischer und medizinischer Fußpflege?

Bei der Tätigkeit als Fußpfleger/in wird zwischen der kosmetischen und der medizinischen Fußpflege unterschieden:

  • Kosmetische Fußpflege ist die Ausübung der pflegerischen, dekorativen und prophylaktischen Maßnahmen am gesunden Fuß.
  • Medizinische Fußpflege (Podologie) ist die präventive, therapeutische und rehabilitative Behandlung am gesunden, von Schädigungen bedrohten und bereits geschädigten Fuß.

Die kosmetische Fußpflege kann frei ausgeübt werden.

Die medizinische Fußpflege ist per Gesetz als eine heilberufliche Tätigkeit eingeordnet worden und damit erlaubnispflichtig: Seit dem 1. Januar 2002 darf sich nur derjenige medizinische/r Fußpfleger/in (Podologe/in) nennen, der entweder die Erlaubnis nach § 1 Satz 1 Podologengesetz oder die Berechtigung oder staatliche Anerkennung nach § 1 Satz 2 i. V. m. § 10 Abs. 1 Podologengesetz (PodG) nachweisen kann.

Tätigkeiten der/des (kosmetischen) Fußpflegerin/Fußpflegers

  • fachgerechtes Schneiden der Nägel
  • Abtragen von Nagelverdickungen ohne pathologischen Befund
  • Sondieren der Nagelfalzen
  • Abtragen von Hautverdickungen (Hornhaut) ohne pathologischen Befund
  • unblutiges Entfernen von Hühneraugen
  • Anleitung zur präventiven Fußgymnastik
  • Durchführung präventiver Fußmassagen
  • Anleitung zur häuslichen Pflege der Füße durch den Kunden
  • Beratung bei der Auswahl der Pflegemittel
  • dekorative Pflege der Füße

Tätigkeiten der Podologen

Podologen unterstützen die Dermatologen und Orthopäden bei ihren Tätigkeiten und arbeiten eng mit angrenzenden Berufen zusammen. Sie führen selbständig fußpflegerische Behandlungsmaßnahmen durch und erkennen eigenständig pathologische Veränderungen am Fuß, die ärztliche Behandlung erfordern. Neben den rein vorbeugenden und pflegerischen Maßnahmen verantwortet der Podologe eine Reihe von speziellen Behandlungspraktiken und Methoden. Der Podologe entfernt nicht mehr nur schmerzende Hühneraugen, störende Schwielen und deformierte Fußnägel. Er tritt auch als Berater auf, besitzt Kenntnisse und Erfahrungen über Medikamente, Verbandmaterialien, Entlastungsmöglichkeiten, Badezusätze. Darüber hinaus ist er insbesondere in der Lage, so genannte Risikopatienten wie Diabetiker, Bluter oder Rheumatiker fachgerecht zu behandeln.